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Wer wir sind und wie wir ticken

Über Uns

Wer wir sind

Das Gebetshaus Hamburg ist zwei Dinge:

Ein Ort zum Beten.
In der Holstenstraße beten wir Jesus an und beten für Hamburg – mit Lobpreis, Stille und Fürbitte. Jeder ist willkommen.

Ein Werk für die Gemeinden.
Als übergemeindliche Initiative rüsten wir Gemeinden im Gebet aus, mobilisieren Christen in der ganzen Stadt zum Beten und bringen sie über Konfessionsgrenzen hinweg zusammen. Wir kommen selbst aus vielen Hamburger Gemeinden. Uns verbindet die Liebe zu Jesus und die Überzeugung: Eine betende Kirche ist eine lebendige Kirche.

Warum ein Gebetshaus?

Seien wir ehrlich: Die Bibel kennt keine Gebetshäuser als eigene Organisationen neben der Gemeinde. Gebet, Lehre und Sendung gehören in die Ortsgemeinde.

In der Apostelgeschichte sehen wir eine Gemeinde, die im Gebet verwurzelt war. Gebet war eine der vier Säulen, auf denen ihr ganzes Leben ruhte (Apg 2,42) – ihr geistliches Fundament.

Heute erleben wir oft etwas anderes, auch in unseren eigenen Gemeinden. Das Herz für Gebet ist da, aber im Alltag fehlen Zeit, Kraft oder eine passende Form.

Genau hier setzt das Gebetshaus Hamburg an: Wir wollen nichts Neues erfinden, sondern etwas wiederherstellen – und Gemeinden helfen, dass Gebet wieder ihr Fundament wird.

Seit Ende der 1990er-Jahre entstehen weltweit Gebetshäuser, oft unabhängig voneinander, etwa 24-7 Prayer in England oder das Gebetshaus Augsburg. Wir sehen darin eine Einladung Gottes an seine Kirche, das Gebet neu zu entdecken – als lebendige Beziehung zu ihm.

WAS UNS ANTREIBT

Wir lieben Jesus.
Wir glauben, dass er es wert ist, Tag und Nacht angebetet zu werden – und wir träumen von einem Hamburg, in dem das geschieht. Gleichzeitig sehen wir, dass sich immer weniger Menschen in Hamburg einer Kirche zugehörig fühlen. Wir glauben: Erneuerung beginnt dort, wo Christen wieder beten. Gebet ist für uns kein Rückzug aus der Welt, sondern der Ort, von dem aus wir in sie hineingehen.

Unsere Vision in vier Worten:

Gott, Gebet, Gemeinde, Gehen

Gott

Alles beginnt mit ihm. Wir beten Gott an, einfach weil er es wert ist.

Gebet

Gebet ist Beziehung zu Gott, kein Programm. Wir wollen ein Ort sein, an dem regelmäßig gebetet wird – mit dem Traum von 24/7.

Gemeinde

Wir stärken die Gemeinden in Hamburg, wir ersetzen sie nicht. Wir vernetzen, rüsten aus und bringen Christen über Konfessionsgrenzen hinweg zum Beten zusammen.

Gehen

Wer Jesus nahe ist, wird gesendet. Wir wollen sehen, wie Gottes Reich in Hamburg sichtbar wird.

Was wir tun

Unsere Mission lässt sich in zwei Bereiche aufteilen, die direkt aus unserer Vision fließen.

1. Ein Ort zum Beten

Im Gebetshaus wird Gott angebetet, einfach weil er es wert ist. Christen aus allen Kirchen und Generationen beten hier gemeinsam. Alle Gebetszeiten findest du im Kalender.

2. Gemeinden stärken

  • Ausrüsten:

    Wir helfen Gemeinden, ein eigenes Gebetsleben zu entwickeln – mit Schulungen, Predigtbesuchen, Gebetsleitfäden und unserem Podcast.

  • Mobilisieren:

    Wir laden Christen in der ganzen Stadt zum Beten ein, z. B. mit Initiativen wie Stadtteilgebet und Hamburg Betet.

  • Verbinden:

    Gebet bringt Christen über Konfessionsgrenzen zusammen. Wir schaffen Gelegenheiten, bei denen Gemeinden gemeinsam beten.

„Das Gebet ist der göttliche Gleichmacher.
Einige predigen, andere lehren, einige singen öffentlich, aber alle können beten.“

Dick Eastman, Every Home for Christ

Wie alles begann

Jahrelang betete eine kleine Gruppe in Hamburg für ein Gebetshaus. 2014 griffen Gemeinsam für Hamburg und die Evangelische Allianz den Wunsch auf – und am 19. März 2015 begann das Gebetshaus Hamburg mit ersten Gebetszeiten in den Räumen von Bibel TV. Heute ist unser Zuhause der Upperroom in der Holstenstraße, wo Christen aus vielen Hamburger Gemeinden gemeinsam für ihre Stadt beten.

„Eines erbitte ich von dem HERRN, wonach ich trachte: dass ich wohnen darf im Haus des HERRN alle Tage meines Lebens, um die Lieblichkeit des HERRN zu schauen und seinen Tempel zu besichtigen.“

Psalm 27,4 (SLT)

Die Gesichter hinter der Vision

Wir kommen aus verschiedenen Gemeinden und Konfessionen – einige von uns sind angestellt, viele ehrenamtlich dabei.

Mitarbeitende

Paul Hartog

Leiter · seit September 2022

Ich wünsche mir eine Kirche, die im Alltag Hände und Füße Jesu ist – herzlich, liebevoll, mitten in der Stadt. Ich glaube, das beginnt dort, wo Menschen Gott begegnen. In den USA habe ich als angehender Jugendpastor und im Gebetshaus meiner Kirche erlebt, wie Gebet Menschen verändert. Dieses Feuer trage ich seitdem in mir.

Sara Goretzko

Leitungsteam · seit 2021 dabei

Psalm 145 ist mein Psalm: Gottes Liebe ist grenzenlos, geduldig und barmherzig – das habe ich erlebt, nicht nur gelesen. Ich wünsche mir, dass Menschen aus allen Nationen hier Jesus begegnen und verändert nach Hause gehen. Im Team bete ich mit, kümmere mich um Social Media und unterstütze unsere Seminare.

Phil Zischke

Mitarbeiter · seit Januar 2026

Weil Jesus betet – dieser Gedanke hat mich im Theologiestudium nicht mehr losgelassen. Ich liebe stilles, kontemplatives Gebet genauso wie kraftvollen Lobpreis. Mein Herz schlägt dafür, der Sehnsucht der Menschen nach Gott Raum zu geben und einen Alltag mit Jesus in der Mitte zu leben.

Ehrenamtliche

Miriam Weddige

Lobpreis · Burn 24/7 Hamburg

Ich möchte Gott einen Ort bereiten, an dem er Raum hat – einfach, weil er es wert ist. Gebet ist für mich Begegnung: Mit allem, was ich bin, richte ich mich auf seine Liebe aus. Ich bete mit Musik, Tanz und Malerei und gestalte seit vielen Jahren mit Burn 24/7 Hamburg Lobpreiszeiten.

Bettina Prestin

Moms in Prayer · Hamburg und Schleswig-Holstein

„Ich habe dich bei deinem Namen gerufen; du bist mein!“ (Jesaja 43,1) – dieser Vers trägt mein Leben. Seit 2007 leite ich eine Gebetsgruppe und erlebe, dass Gebet nie umsonst ist. Als Koordinatorin von Moms in Prayer verbinde ich Mütter, die für ihre Kinder und Schulen beten.

Rike Reichert

Lobpreis · seit 2015

Im Gebetshaus habe ich Raum für tiefe Spiritualität gefunden – und diesen Raum möchte ich anderen öffnen. Mit meiner Flöte meditiere ich Bibeltexte und improvisiere, wie der Heilige Geist führt. Mein Wunsch ist, dass Menschen dabei zur Ruhe kommen und Gott begegnen.

Nina Dube

Lobpreis · Gebet

Der Gebetsabend für Gesundheitsberufe Gebet ist der Ort, an dem ich auftanke. Als Kinderkrankenschwester weiß ich, wie viel Kraft die Arbeit in Pflege und Medizin kostet. Einmal im Monat lade ich Kolleginnen und Kollegen ein, mit Musik und Gebet ihre Lasten abzulegen und neu Gottes Liebe zu erfahren.

Mach mit

Du möchtest mit uns beten und das Gebetshaus mitgestalten? Ob regelmäßig im Team oder ab und zu bei einem Abend – wir freuen uns über jeden, der mitmacht. Du bleibst in deiner Gemeinde und bringst das Gebet dorthin mit.

Initiativen

Kreativ Sein

Gemeinsam, mit Live-Anbetung, tauchen wir ein in Gottes Gegenwart. Mit dabei ist das Team von Burn 24/7 Hamburg. Durch vorbereitete Stationen ist Raum und Zeit den kreativen Impulsen und Gedanken zu folgen und ihnen beim Malen, Tanzen, Flaggen, Kalligrafieren, Fotografieren, Collagieren, Texten und weiteres Ausdruck zu verleihen.

Stadtteilgebet Hamburg

„Beten für den Stadtteil, in dem ich wohne“ – unter diesem Motto sind Christen unterschiedlichster Kirchen und Gemeinden eingeladen, den eigenen Stadtteil neu zu entdecken und gemeinsam zu beten.

Rescue Beter

RescueBeter ist ein Projekt von Rescue.Care.Worldwide e.V., unter welchem Banner sie es sich zur Aufgabe gemacht haben, im Gebet an die Seite der Ordnungs-, Schutz- und Rettungskräfte unseres Landes zu stellen. Als Gebetshaus Hamburg sind wir aktiv Teil des Teams im Norden Deutschlands.

Gebetshaus Freunde

Weil es gemeinsam mehr Freude macht