
WAS GOTT GERADE TUT
Hoffnung für Seeleute weltweit
Moin! Heute werfen wir gemeinsam einen Blick über die Deiche direkt in das Herz unseres Hafens. Während wir in Hamburg die Schiffe oft nur als Teil der Skyline wahrnehmen, verbirgt sich dahinter eine Welt voller Entbehrungen, aber auch voller Chancen für das Evangelium. Micha Lamaack und sein Team von „Freunde für Seeleute“ nehmen uns heute mit an Bord und zeigen uns, wie sie Gottes Liebe ganz praktisch zu den Menschen bringen, die oft monatelang von ihren Familien getrennt sind.
Stell dir vor, du beginnst einen Job, bei dem du neun Monate am Stück von zu Hause weg bist. Du arbeitest sieben Tage die Woche, oft zwölf Stunden oder mehr am Tag. Weihnachten, Geburtstage, Hochzeiten oder sogar Beerdigungen verbringst du nicht mit deiner Familie. Stattdessen bist du auf engem Raum isoliert, umgeben von Menschen, die deine Sprache nicht sprechen und deine Kultur nicht teilen. Gleichzeitig trägst du Verantwortung für Güter im Wert von mehreren Millionen Euro.
Kaum vorstellbar, dass sich jemand freiwillig für so ein Leben entscheidet, oder? Und doch ist genau das der Alltag für über eine Million Seeleute weltweit.
Als „Freunde für Seeleute“, einem Arbeitszweig der Allianz Mission, liegt uns diese oft unsichtbare Berufsgruppe besonders am Herzen. Wir möchten ihnen mit Gottes Liebe begegnen.
Wir sind Olga und Mirco Rühle sowie Lydia und Micha Lamaack. Seit 2025 sind wir gemeinsam in diesem Dienst unterwegs, der 1987 von Monika und Martin Otto gegründet wurde. Unsere Hintergründe sind unterschiedlich. Mirco ist gelernter Fluggerätemechaniker und war zuletzt als Projektleiter tätig. Olga ist medizinische Fachangestellte und hat später Theologie studiert. Micha hat eine theologische Ausbildung an der Bibelschule Brake sowie ein Studium in Sozialer Arbeit und Diakonie absolviert. Und Lydia ist staatlich geprüfte Physiotherapeutin und arbeitet mit viel Freude mit Kindern in einer Rehaklinik.



Doch was machen wir als Freunde für Seeleute eigentlich konkret?
Wir fahren nicht auf den Schiffen mit. Stattdessen besuchen wir die Seeleute, wenn ihre Schiffe im Hafen liegen; oft in den wenigen Stunden, die ihnen zur Erholung bleiben. Dort treffen wir auf internationale Crews. Auf Kreuzfahrtschiffen begegnen wir oft über 50 Nationalitäten. Häufiger sind wir jedoch auf Frachtschiffen unterwegs, zum Beispiel auf Containerschiffen, Tankschiffen oder Massengutfrachtern.
Jede Begegnung ist anders. Wir schauen individuell, wie wir Gottes Liebe weitergeben können. Manchmal ganz praktisch. In der kalten Jahreszeit verteilen wir Mützen, Schals und Socken, die liebevoll von Menschen aus verschiedenen Gemeinden gestrickt wurden (wenn du auch stricken möchtest, dann melde dich gerne bei uns).



Manchmal hören wir Geschichten, die uns sehr bewegen. Vor einiger Zeit traf Mirco einen philippinischen Seemann und Glaubensbruder namens Erwin, der ihm sagte: „Ich war bei der Geburt meines eigenen Kindes nicht dabei.“ Es gibt wohl kaum einen emotionaleren Moment im Leben – und er musste ihn verpassen. Viele Seeleute arbeiten nicht aus Abenteuerlust. Sie tun es, weil sie an Bord mehr verdienen können als in ihrer Heimat. Sie möchten ihren Familien ein besseres Leben ermöglichen, ihren Kindern Bildung finanzieren und zahlen dafür einen hohen Preis. Monatelange Trennung, Einsamkeit und enorme Belastung gehören zu ihrem Alltag.
Und genau deshalb ist es uns ein Anliegen, durch praktische Hilfe, ein offenes Ohr und die Botschaft des Evangeliums Licht in diese oft dunklen Lebenssituationen hineinzubringen.
Wenn du diesen Dienst im Gebet mittragen möchtest, dann ist der beste Weg, wie du das tun kannst, über unsere Rundbriefe. Alle drei Monate schicken wir darin Zeugnisse von Seeleuten und Gebetsanliegen.
Du kannst dich ganz einfach für unsere Rundbriefe über diese Links anmelden:
Olga & Mirco: https://tally.so/r/PdOozP
Lydia & Micha: https://tally.so/r/GxxBBp
Wenn du mehr über uns erfahren möchtest, findest du hier unsere Profile bei der Allianz Mission mit mehr Infos und unseren Daten:
https://www.allianzmission.de/mitarbeiter/olga-und-mirco-ruehle/
https://www.allianzmission.de/mitarbeiter/lydia-und-micha-lamaack/
Und wenn du dir besser vorstellen möchtest, wie das Leben an Bord aussieht und wie unser Dienst konkret abläuft, empfehlen wir dieses Video. Hier wurde Martin Otto, der Gründer der „Freunde für Seeleute“, ein paar Tage an Bord begleitet:
https://www.youtube.com/watch?v=-8k94A0s7oU
Das Gebetshaus Hamburg existiert, um Kirchen auszurüsten, anzufeuern und zu unterstützen im Gebet und in der Anbetung zu stehen, damit sie stark und befähigt sind in ihrem göttlichen Potential und ihrer Bestimmung zu agieren.
Des Weiteren sehnen wir uns danach, dass Gott 24/7 angebetet wird.
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